HANDLETTERING | ALLER ANFANG IST SCHWER…

Wie einige von euch sicher mitbekommen haben, habe ich im September begonnen ein Bullet Journal zu führen. Doch bisher hatte ich mich noch nie wirklich ans Lettering rangetraut. Es sah nach so viel Arbeit aus und nach etwas das ich einfach nicht kann. Ich bin niemand; der sich mit Kunst auskennt und Zeichnen kann ich sowieso nicht. Deshalb habe ich immer nur alles abgepaust und Pinterest wurde dadurch zu meinem besten Freund. Doch nun habe ich mit die Tombow Brush Pens gekauft und diese Stifte sind auch sehr gut zum Handlettering geeignet. Ich sah mir also mehr und mehr Videos zu diesem Thema an und aus Euphorie und Vorfreude wurde Respekt und Misstrauen. Lettering sieht aus wie Kunstwerk und wir haben ja schon geklärt, dass Kunst nicht mein Fachgebiet ist.
Es ist Samstag, und da ich sowieso schon den ganzen Tag an meinem Bullet Journal gearbeitet habe und nach Ideen forschte, kam ich zurück zum Handlettering. Ich wollte es versuchen und machte mir von vornherein klar, dass es ein langer Weg werden wird,bis ich wirklich schön schreiben könnte, aber dafür hatte ich noch mein Übungsheft und deswegen kann es von mir aus gerne auch ein wenig länger dauern. Ich machte ein Alphabet auf und fing einfach damit an alles abzuschreiben. Ich versuchte mich an Namen, Monaten und Tagen, machte Wellen und Striche um mich mit dem Stift wirklich vertraut zu machen, weil ich ihn bisher immer nur zum Ausmalen verwendet habe. Und irgendwie hat es richtig Spaß gemacht.
Das sind meine ersten Versuche und sie sind noch nicht einmal annähernd perfekt, aber besser als ich es erwartet hätte. Man kann die Buchstaben erkennen, und nachdem ich 10 Seiten vollgeschrieben hatte, konnte ich auch schon einen sehr großen Unterschied sehen zwischen meinen allerersten Versuchen und jetzt. Und ich mache Fortschritte, kleine Fortschritte aber ich bin stolz auf mich!
Ich kann euch daher sagen, dass es am Anfang nicht einfach ist. Bevor ihr wirklich anfangt, werdet ihr wahrscheinlich an euch zweifeln, weil es so schön aussieht und ihr nicht das Gefühl habt so etwas wirklich schreiben zu können. Doch ich kann euch nur raten einfach den Stift in die Hand zu nehmen und es zu versuchen, was ist das schlimmste das schon passieren kann?
Ich habe nun wirklich Spaß daran das Handlettering zu üben, ich habe Spaß daran mich auszuprobieren und vielleicht kann ich irgendwann meine Überschriften ganz alleine Schreiben. Für den Moment werde ich mich noch eher an meinen Bleistift wenden, aber ich werde weiter üben und nicht mehr damit aufhören.
Führt ihr auch ein Bullet Journal oder versucht euch am Handlettering? Wie waren eure ersten Erfahrungen?
Julia ❤

3 Kommentare bei „HANDLETTERING | ALLER ANFANG IST SCHWER…“

  1. HEY!
    Ich habe schon vor einiger Zeit angefangen Handlettering zu betreiben und ich finde deine Ergebnisse schon sehr gut! Mit dem Tombows bin ich auch absolut zufrieden:)
    Vielleicht kennst du ja @frauhoelle auf Instagram, durch sie habe ich mir das ein bisschen beigebracht, nur als kleinen Tipp!
    Ich habe kein Bullet Journal, allerdings einen Filofax den ich hege und pflege 😉
    Liebst, Marie <3

    1. Hallo Marie,
      ich bin mit dem ersten Ergebnis auch sehr zufrieden, aber wegen der Zeit ist es gerade schwer dranzubleiben! Jaa ich kenne sie und schaue auch ihre Videos um ein wenig mehr zu lernen!
      Alles Liebe,
      Julia <3

  2. Hallo Julia,
    ich habe seit einiger Zeit auch das Handlettering für mich entdeckt. Ich kann deine Worte sehr gut nachvollziehen. In den ersten Tagen brennt man noch voller Ideen, die man umsetzen möchte, dann kommt die Phase, dass man sich im Üben versucht und dann kam bei mir die Phase, dass ich Lust hatte neue DIY-Projekte in Angriff zu nehmen. Handlettering ist so vielseitig und macht so viel Spaß. Ich merke oft erst einige Tage später, wenn ich mir meiner Bilder wieder anschaue, ob es mir gefällt oder eben nicht so. Ich denke es gibt auch Tage an denen man mal besser drauf ist und mal ein wenig schlechter. Aber gerade das macht es ja auch so interessant. Man probiert sich aus und kann jedes Mal wieder etwas Neues, Einzigartiges schaffen. Es geht meiner Meinung nach auch nicht darum perfekt zu sein sondern darum Spaß zu haben. Auch ist mir aufgefallen, wenn ich mir meine ersten Bilder anschaue und dann die Bilder betrachte, die später entstanden sind, dass man sich doch weiterentwickelt und Fortschritte macht.

    Mir ist auch aufgefallen, dass die farbigen Tombowstifte nicht so einfach zu bedienen sind, wie die schwarzen. Zum Üben nehme ich daher gerne die schwarzen. Vielleicht ist das auch noch ein Tipp für dich?

    Ich freue mich, dass du so viel Freude am Handlettering hast und bin schon sehr gespannt auf deine weiteren Artikel zum Thema :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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