Meine liebe zu englischen Büchern

Wie der ein oder andere mitbekommen hat, sind in den letzten Monaten sehr viele Bücher auf Englisch bei mir eingezogen. Viele davon konnte ich auch schon lesen und war wirklich begeistert von den Geschichten. Bei der lieben Anna von Ink of Books habe ich einen Beitrag über „Englisch lesen für Anfänger“ gelesen, welcher mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Ich rate jedem der nun Anfangen will englische Bücher zu lesen sich diesen Beitrag durchzulesen,weil er viele nützliche Tipps gibt und dir auch zeigt, wie man nicht anfangen sollte. Ich habe anhand von Annas Beitrag geschaut, wie ich mit dem Lesen englischer Bücher angefangen habe, und musste ein wenig lachen.
Am Anfang sollte man Kurzgeschichten, Spin-offs oder Bücher lesen, die man schon einmal gelesen hat. Man sollte nicht schon mit High-Fantasyanfangen, weil die Welt dort meist schon viel zu komplex ist und man beim Übersetzen auch viel nachschlagen muss. Finde ich vollkommen nachvollziehbar, aber warum habe ich mich dann nicht daran gehalten? Warum habe ich nicht, damit angefangen Kurgeschichten zu lesen, um überhaupt erst einmal in die fremdsprachigen Bücher reinzukommen?
Weil ich ganz bestimmte Bücher lesen wollte und die passten einfach nicht in diesen Rat hinein. Ich habe mir davor auch mehrmals gesagt, dass ich klein anfangen soll, aber irgendwie habe ich meine innere Stimme vollkommen ignoriert.  Ich hatte dann oft Schwierigkeiten und musste das Wort nachschlagen, aber irgendwann habe ich auch das gelassen, einfach gelesen und irgendwie hat sich der Satz am Ende selbst erschlossen.
Mittlerweile lese ich wirklich alles, worauf ich Lust habe auf Englisch und vordere mein Wissen ganz schön heraus, aber ich habe etwas gemerkt. Vor allem im Juli hat sich mein Verständnis für die englische Sprache so sehr verbessert, dass ich einen Moment lang nicht einmal mehr unterscheiden konnte, ob ich das Buch nun auf Deutsch oder Englisch lese. Das hat mir vor allem gut getan, weil ich dann gemerkt habe, dass meine verkorkste Technik doch etwas brachte und ich mich gleichzeitig auf mein ABI vorbereiten kann. Es hatte nur Vorteile.

 

Wenn ich jetzt so auf mein Leseverhalten zurückschaue, dann denke ich mir, dass ich schon irgendwas hätte, ändern können und vielleicht auch ändern sollen. Ich hätte es mir irgendwie einfacher machen können, aber ich wollte nie, das es einfach ist sondern nur machbar und das war es. Ich kann Euch also nur raten es auch mal mit schwierigeren Büchern zu versuchen und ansonsten folgt den Tipps von Anna, bleibt dran und irgendwann wollt Ihr nicht mehr aufhören!
Wie sind den Eure Erfahrungen?

 

Eure Julia <3

2 Kommentare bei „Meine liebe zu englischen Büchern“

  1. Huhu ♥ Toller Beitrag!
    Ich versuche auch immer wieder auf Englisch zu elsen. Allerdings fällt mir das nicht so leicht. Contemporary geht, aber Fantasy ist doch schon eine Hausnummer zu viel.
    Ich lese aber extra englisch, damit ich mein englisch "behalte". Seitdem ich nicht mehr zur schule gehe, benutze ich englisch nicht. Ich würde es bestimmt verlernen. Außerdem muss ich echt zugeben, dass mich die tollen Cover sehr reizen und natürlich die englischen Buchpreise haben ein großen Vorteil!

    Liebste Grüße ♥

  2. Hallo Denice 🙂
    Ja die Cover haben schon einen sehr großen Reiz und sind auch bei mir der Grund warum ich die Bücher meist Lieber auf englisch Lesen will 🙂 ♥

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