Gequatsche

MEIN WEG ZUR NEUEN INSPIRATION

Januar 19, 2019

Vor 2 Jahren habe ich schon einmal so einen Beitrag geschrieben und ich habe mir die Bilder damals angesehen, habe mir die Bilder angesehen, die in der Zeit dazwischen entstanden sind und meine neusten Bilder. Ich habe gesehen wie stark ich mich verändert habe und darüber nachgedacht was in dieser Zeit alles passiert ist und wie ich zu diesem neuen Ich geworden bin. Daher gibt es heute den Beitrag, wie ich meine neue Inspiration gefunden habe und vielleicht hilft das ein oder andere ja auch euch.

Mal abschalten.

Alle denken sich jetzt wahrscheinlich: WAAAS?? Abschalten? Ich will doch Bilder machen, ich muss Bilder machen, ich brauche den Content, ich verliere Leser, Follower, Likes. Wenn du das gerade gedacht hast, dann ist dies das Zeichen, dass du wirklich einmal abschalten solltest. Ich habe mich eine ganze Zeit lang viel zu sehr unter Druck gesetzt, manchmal mache ich das noch immer. Heute jedoch blicke ich manchmal am Morgen auf mein Handy und entdecke, dass ich kein Bild für den Tag habe und dann zucke ich mit den Schultern. Es ist okay, die Leute werden auch einen Tag ohne neuen Content auskommen. Tatsächlich ist das auch so und ich bin immer wieder erstaunt wie oft viele ältere Bilder von mir noch angeklickt werden, deshalb ist es gut auch ab und zu mal abzuschalten.

Das richtige Equipment.

Niemand kann und sollte euch vorschreiben, womit ihr eure Bilder zu machen habt. Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert und gemerkt, dass ich mit dem Handy irgendwann nicht mehr zufrieden war und mich für eine Kamera entschieden. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass es mir so viel leichter fällt mal Bilder aus einem anderen Blickwinkel zu machen und ich wurde auch dadurch immer kreativer. Richtig zufrieden wurde ich jedoch erst mit meinem Kamerastativ. Leute, mein Stativ hat mein Leben verändert! Ich muss nicht mehr Türme aus Bücher bauen, ich kann Bilder im Hochformat aufnehmen, ich kann so viel. Ich bin unglaublich glücklich mit dem Stativ und bereue es zu keiner Sekunde.

Mal auf Play drücken.

Musik zu hören ist für mich beinahe wie Atmen. Ich könnte den ganzen Tag lang Musik hören und auch da habe ich dann oft das Bedürfnis die Gefühle in den Liedern auf meine Bilder zu übertragen. Ich merke wie die Musik mich entspannt und wie ich dadurch einfach wieder klarer denken kann. Zu Hause lasse ich oft meine Schallplatten laufen und meistens dienen sie dann auch gleich für ein Foto.  Ich kann euch also nur raten es mal zu versuchen, dreht die Musik vollkommen auf, stellt euch vor euer Bücherregal und lasst die Inspiration fließen.

Mal etwas anderes probieren.

Ich habe mich mal vor die Kamera gewagt. Lange Zeit war ich vollkommen unzufrieden mit mir selbst und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich noch immer nicht glücklich mit mir und meinem Aussehen, aber ich bin zumindest so glücklich, dass ich mir vor eine Kamera traue und mich fotografiere. Ich liebe es mein Gesicht zu bemalen, mit meiner Mimik meine Gefühle auszudrücken und auch dadurch kreativer zu werden. So haben sich irgendwie vollkommen neue Möglichkeiten ergeben und ich fühle mich vor der Kamera mittlerweile genauso wohl wie hinter der Kamera.

Sich mit anderen zusammensetzen.

Ich habe gemerkt wie gut mir meine buchige Familie tut und das manchmal nur ein Abend, ein Gespräch nützlich ist um meine Kreativität wie sprudeln zu lassen. Alleine kann man viel bewirken, aber sobald mehrere Köpfe anwesend sind, können großartige Dinge entstehen und das sollte man auf jeden Fall versuchen. Ich bin immer wieder dankbar über die ganze Inspiration in meinem Umfeld, von meinen Freunden, auf der Arbeit und von meiner Familie, sodass ich in letzter Zeit immer mehr ausprobieren will und immer glücklicher werde.

Sei du selbst.

Es bringt nichts, wenn du dich vollkommen verstellst. Ich habe meine Bilder vollkommen verändert, weil ich vorher nicht vollkommen zufrieden war und etwas ändern wollte. Es bringt jedoch nichts, wenn ihr euch verstellt, wie andere sein wollt, aber nicht glücklich seid. Ihr müsst euren Weg finden, probiert alles aus, lernt aus Fehlern und guten Dingen, lernt die Welt kennen, tanzt laut zu Musik und setzt euch mit anderen Köpfen zusammen, dann kommt die Inspiration schon von ganz alleine.

 

Eure Julia ♥

  1. Liebe Julia,
    ich habe mich schon heute ans Litnetzwerk gesetzt und bin dabei auf deinen Blog aufmerksam geworden und bin instant-verliebt! Nicht nur das Layout deines Blogs und die tollen Fotos (dein Profilbild an der Seite ist ein absoluter Eyecatcher!) überzeugen, sondern auch deine Art des Schreibens <3
    Ich kann dir in deinem Beitrag so auch nur zustimmen. Ich vertrete ganz klar die Meinung, dass das Bloggen sich nicht aus Zahlen und Likes zusammensetzen sollte und das das eigene Blogverhalten bestimmt. Für mich ist es eine Leidenschaft, der ich nun seit einem guten Jahr nachgehe und die mein Leben miterfüllt. Einfach ein wunderbares Hobby und wenn es das eines Tages nicht mehr ist, dann ist das eben so 🙂
    Ich habe übrigens auch ein Stativ, was ich relativ selten benutze, da ich mich selbst nicht mit auf den Fotos zeige, aber ich habe ein Dauerlicht, was mein größter Helfer in der dunklen Jahreszeit oder zu späten Abendstunden ist 🙂
    Alles Liebe,
    Janika

  2. Hallo Julia!
    Ein sehr wichtiger Artikel, wie ich finde. Gerade Punkt 1 sollte man sich immer und immer wieder vorsagen. Auch in dieser schnellebigen Welt, in der immer alles sofort passieren muss und immer noch schneller, besser, neuer sein muss! selbst da sollte man immer mal wieder den eigenen Pauseknopf drücken. Es hilft so viel.

    Alles liebe!
    Gabriela

    1. Liebe Gabriela!
      Ich glaube, dass der erste Punkt auch immer wieder vergessen wird, aber wie du schon sagst ist so etwas in der heutigen Zeit unglaublich wichtig.
      Alles Liebe
      Julia

  3. Die meiste Inspiration bekomme ich immer, wenn ich etwas Neues lerne. Und damit meine ich noch nicht einmal unbedingt die Nase in ein Buch zu stecken oder einen Dokumentarfilm zu sehen, sondern mich mit Menschen zu unterhalten.
    Viele meiner Freunde studieren ganz andere Dinge als ich und es ist so interessant ihnen zuzuhören, auch wenn die Themen nur ander Oberfläche kratzen. 🙂

  4. Hallo Liebes!

    Ein wundervoller Beitrag und wunderschöne Bilder! <3
    Verstellen klappt vielleicht eine Zeit lang. Doch irgendwann wird man unglücklicher als man es vielleicht zuvor schon war. Ist ja auch nicht der Sinn dahinter.
    Ein Stativ ist eine super Idee. Obwohl ich momentan eher in eine neue Softbox investieren muss, da meine einen Wackelkontakt hat. Ich kann mich leider nur nicht entscheiden …
    Vor die Kamera. Das ist so ein Thema. Das traue ich mich nämlich auch nicht. Dabei bin ich nicht mal so unzufrieden mit mir selbst. Aber … ich weiß auch nicht.
    Der Austausch mit anderen Bloggern und Kreativen ist wahnsinnig toll. Mir fehlt es leider jedoch ein bisschen, jemanden vor Ort zu haben … hier wohnt nämlich irgendwie niemand, der auch bloggt. Oder ich habe diesen Jemand noch nicht gefunden. Wer weiß.

    Liebste Grüße,
    Wiebi

    1. Hey Du,
      nawww vielen Dank!<3
      An eine Softbox habe ich tatsächlich auch schon oft gedacht, aber nun wird es langsam wieder heller und deshalb verschiebe ich diesen Plan noch einmal um ein Jahr, haha. Hach ja, vor die Kamera zu treten ist auch nicht immer leicht, aber du bist wunderschön und wenn du dich irgendwann einmal dazu entscheidest, wird es mit Sicherheit nicht negativ enden!
      Alles Liebe
      Julia

      1. Jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Danke! <3 :O Und außerdem kann ich das Kompliment nur zurückgeben! :*
        Sehen wir uns eigentlich auf der LBM?
        Mir bleibt leider meist nichts anderes übrig, als eine Softbox zu nutzen, da meine Wohnung nicht sonderlich hell ist und ich recht doofe Arbeitszeiten habe. Irgendwie ist es „von Natur aus“ nie hell genug.

        Liebste Grüße,
        Wiebi

  5. Ein wundervoller und persönlicher Beitrag. Und wie schön, dass du so tief in dein Ich schauen und das auch für dich nutzen konntest. Das ist nicht so leicht. Ich habe viele Jahrzehnte dafür gebraucht. Im Grunde hört man damit aber ja nie auf und das ist gut so.
    Weiterhin inspiriertes Bloggen und liebe Grüße,
    Sandra

  6. Liebe Julia,

    ein sehr schöner und wichtiger Artikel. Ich finde es toll, dass du dich vor die Kamera traust, das habe ich auch erst letztens für mich entdeckt und es ist nicht immer so leicht nicht selbstkritisch zu sein.
    Und ich kann dir nur zustimmen, manchmal muss man auf Pause drücken! 😉

    Viele liebe Grüße
    Ani
    #litnetzwerk

  7. Liebe Julia,

    was für ein toller Beitrag! Du sprichst mir total aus der Seele. Ich glaube, das mit der Motivation ist ganz normal und jeder hat ab und zu diese Phasen. Was aber auch ganz logisch ist, wenn man sich weiterentwickelt und die Interessen sich verändern, denn dann muss vielleicht einfach mal etwas Neues her.

    Du hast aber vollkommen recht und am Anfang ist es nicht leicht, sich das erstmal einzugestehen. Manchmal mache ich mir immer noch diesen Druck und dann muss ich mich erstmal bremsen und daran erinnern, dass okay ist, wenn mal weniger Posts kommen oder ich mir den Abend frei nehme.

    Alles Liebe
    Aileen

  8. Liebe Julia,

    ein toller Beitrag und ein paar echt gute Tipps. Gerade das mit dem Abschalten vergisst man viel zu oft und die Hektik breitets ich dann in alle Bereiche des Lebens aus. Ich finde deine Bilder wahnsinnig toll und auch sehr kreativ! Ganz großes Kompliment von mir davor 🙂

    Liebe Grüße,
    Marion
    #litnetzwerk

  9. Liebe Julia,
    Ein toller Beitrag und die Bilder mag ich sehr.
    Danke für den „Stativ-tipp“ werde es mal ausprobieren.
    Und ja im Austausch mit anderen entstehen oft die tollsten Ideen.
    Liebe Grüsse
    Isabel

  10. Liebe Julia,
    sehr schön beschrieben, ich kann das absolut nachvollziehen. Mir ging Ende 2018 auch eine Weile die Energie und Inspiration aus und durchs Abschalten habe ich das auch überwinden können! Nun macht alles wieder viel mehr Spaß, vom Lesen und Rezensionen schreiben bis hin zu Dingen, die die Arbeit betreffen! Manchmal kann man das ja auch gar nicht so einfach trennen…
    Auf jeden Fall sind deine Tipps alle sehr hilfreich!
    Viele Grüße
    Jennifer
    #Litnetzwerk

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