Rezension

Runaway – Rezension

Runaway | Autorin: Anabelle Stehl | Verlag: Lyx Verla | Seitenanzahl: 425| Reihe: Band 3 | Rezensionsexemplar: Ja

Nachdem mir Breakaway und Fadeaway schon unglaublich gut gefallen hat, habe ich mich sehr darauf gefreut Miriam und Elias in diesem Buch ein wenig besser kennenzulernen. Vor allem wollte ich auch noch ein paar Einsichten in die Hintergründe, die wir in den ersten beiden Teilen bekommen haben und ich war unglaublich neugierig. Tatsächlich wurde ich letztendlich nicht enttäuscht und war mal wieder unglaublich begeistert von diesem Buch. Doch worum geht es überhaupt in Runaway?

Worum geht es in dem Buch?

Von einem Tag auf den anderen ist in Miriams Leben nichts mehr, wie es war: Als ihre Familie von ihrem Schwangerschaftsabbruch vor einigen Jahren erfährt, wenden sich ihre Eltern und auch ihre Schwester von ihr ab. Miriam ist verletzt und weiß nicht, wie sie das wieder hinbiegen soll. Zum Glück erhält sie Unterstützung von ihren Freundinnen – und von Elias. Dem Mann, in den sie schon lange heimlich verliebt ist – der in ihr aber niemals mehr als die beste Freundin seiner kleinen Schwester sehen wird. Oder doch?

Meine Meinung zum Buch

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Schreibstil von Anabelle sehr gerne mag. Ich finde, man merkt total, wie sich der Schreibstil von Anabelle verändert hat. Sie ist von Buch zu Buch gewachsen und das war wirklich spannend zu beobachten. Mir hat der Schreibstil also sehr gut gefallen und ich war direkt wieder in der Geschichte gefesselt von den Stimmen der Protagonisten.

Kommen wir zu Miriam. Ich mochte Miriam schon im zweiten Buch und hatte mich daher sehr auf ihre Geschichte gefreut. Sie war so lieb, so ruhig und voller Herz, dass man sie von Anfang einfach mögen musste. Auch liebt sie Disney und alleine diese Tatsache war so unglaublich süß. Am liebsten hätte ich mich mit ihr auf die Couchgesetzt und ein paar ihrer liebsten Filme gesehen. Das kann ich mir tatsächlich als sehr schönen Abend vorstellen. Auch Elias mochte ich von Beginn an. Ihn kennen wir ja auch schon seit dem ersten Buch, und da war er ja schon ein wundervoller großer Bruder, den man selbst gerne hätte. Er hat einem irgendwie gezeigt, dass es nur wichtig ist, was du von dir denkst, dass du mit dir glücklich bist und es egal ist, was alle anderen denken. Und das finde ich unglaublich wichtig, denn daran denkt man selber nie wirklich sollte man aber. Was ich auch unglaublich genossen habe, war, dass die anderen Charaktere aus den Büchern zuvor immer wieder erschienen sind. Ich mochte Lia, Noah und Kyra unglaublich gerne und habe mich jedes Mal gefreut die Gruppe zusammen zu erleben. 

In der Away-Reihe von Anabelle kommen in jedem Band Themen vor, die nicht immer leicht zu behandeln sind und über die leider noch viel zu wenig geredet wird. Deshalb erst einmal Respekt an Anabelle, dass sie sich diesen Themen angenommen hat und sie dann am Ende auch noch so gut und professionell verpackt hat. Sie will niemandem eine Meinung aufdrängen, einfach nur aufklären, jede Seite beleuchten und den Leser zu denken anregen und als Autorin finde ich so etwas unglaublich wichtig und gut. Auch hat man Miriams Entscheidungen zu 100 % verstanden und in dem Buch dachte ich nicht: Ich hätte so und so gehandelt. Ich weiß nicht, wie ich gehandelt hätte, wenn ich in so eine Situation gewesen wäre, aber ich fand Miriams Entscheidung unglaublich richtig.

Ihr merkt, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Ich mochte die Geschichte, fand den Schreibstil super schön und das Buch als sehr guten Abschluss für die Reihe. Es war schwer, mich von der Gruppe zu verabschieden, aber es war schön. Also lasst euch die Bücher keinesfalls entgehen.

Julia

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