Rezension

Rezension | Tell me no lies von A.V. Geiger

Januar 11, 2020

Tell me no lies | AutorIn: A. V. Geiger| Verlag: LYX | Seitenanzahl: 332  | Reihe: Band 2 | Rezensionsexemplar: Ja

Worum geht es eigentlich in der Dilogie?

Bevor ich euch erzähle, wie mir dieses Buch gefallen hat, gibt es eine kleine Geschichte von mir. Kurz vor meinem Urlaub wollte ich diese Geschichte beginnen, habe die ersten Seiten gelesen und war vollkommen verwirrt, ehe ich realisierte, dass es sich bei Tell me no lies um einen Folgeband handelt und irgendwie war mir das vorher nicht ganz klar. Um also nicht vollkommen unwissend an dieses Buch zu gehen, habe ich mir das Hörbuch des ersten Bandes heruntergeladen und die ganze Geschichte an einem Wochenende gelesen.

Wir lernen Tessa Hart kennen, welche Angst hat ihr Zimmer zu verlassen. Ihr Twitter-Account ist Tessas einziger Kontakt zur Außenwelt. Unter dem Namen @TessaheartsEric tauscht Sie sich mit anderen Fans über ihre Liebe zu dem Popstar Eric Thorn aus. Tessa weiß jedoch nicht, dass eine der Personen, mit denen sie regelmäßig schreibt, der Sänger selbst ist.

Und dann ging es nur noch bergab…

Für mich klang die Geschichte eigentlich sehr spannend, weil mir kein Buch bekannt ist, in welchem so stark und offensichtlich mit Social Media gespielt wird. Gefallen hat mir das Buch dann leider jedoch weniger gut und das lag vor allem an der Protagonistin Tessa. Ich dachte, dass es sich vielleicht im zweiten Band noch bessern würde, aber auch da konnte ich beim Lesen einfach keine Entwicklung ihres Charakters erkennen und das finde ich krass. Wie kann man einen Charakter erschaffen, der einiges durchmachen muss und sich dann nicht einmal entwickelt, egal in welche Richtung. Mich hat das leider richtig aufgeregt und ich war ein klein wenig enttäuscht, weil ich so viel erwartet habe.

Des Weiteren ist Tessa offensichtlich psychisch krank und es ist super, dass sie zu einer Therapeutin geht und so jemanden zum Reden hat, aber von allen anderen wird ihre Krankheit gefühlt vollkommen ignoriert.

In Tell me no lies, soll es ja darum gehen, dass Eric Thorn verschwunden ist und niemand weiß, ob er überhaupt lebt und was mit ihm passiert ist, aber Pustekuchen. Direkt am Anfang des Buches, weiß man was mit Eric passiert und schon ist die ganze Spannung für das Buch raus. Was dann kam war für mich nur noch unglaubwürdig und ich wollte das Buch so schnell wie möglich hinter mich bringen.

Mir tut dies für das Buch mega leid, weil ich so viel davon erwartet habe, aber diese Erwartungen wurden nicht einmal annähernd erfüllt. Ich dachte wirklich, dass es spannend wird und cool geschrieben ist, aber vor allem der zweite Teil war nur noch eine kuriose Aneinanderreihung von Ereignissen, die mich mehr verwirrt haben und auch die Lust am Buch verdarben. Von mir gibt es hier also leider keine Empfehlung.

Eure Julia ♥

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