Filmrezension

Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu

Mai 29, 2019

Ich gehe sehr gerne ins Kino, ich mag es mit anderen Leuten im Kino zu sitzen und zu sehen wie sie auf einen Film reagieren. Nun war ich relativ spontan bei „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“ und möchte euch nun erzählen, wie es für mich war den Film zu sehen, wie meine Meinung dazu ist und ob ich ihn empfehlen würde. Ich werde versuchen nicht so viel von der Handlung zu erzählen, aber wenn ihr wirklich komplett ahnungslos in den Film gehen wollt, solltet ihr das Fenster sofort wieder schließen.

Zuerst muss ich sagen, dass ich ohne jegliche Erwartung in den Film gegangen bin, weil ich nie ein riesiger Fan von Pokémon war, aber die kleinen Wesen wahnsinnig niedlich finde. Ich möchte übrigens auch einen kleinen Pikachu haben, weil er unglaublich flauschig aussieht. In diesem Film sind die Pokémon echt, Menschen leben mit ihnen untereinander, sammeln sie mit Pokébällen und bekommen meist ein Pokémon mit welchem sie verbunden sind. Die Idee fand ich unglaublich cool und als dies am Anfang zum ersten Mal erwähnt wurde, habe ich mich auf viele Pokémon Kämpfe gefreut und auch darauf zu sehen wie sie gejagt werden.

Hier muss ich jedoch sagen, dass ihr euch darauf nicht freuen solltet und wir so etwas höchstens zweimal im Film sehen. Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass mich das ein wenig traurig gemacht hat, aber hätte ich mir vorher durchgelesen worum es in dem Film geht, hätte ich mir am Anfang nicht solche Hoffnung gemacht.

Worum geht es nun eigentlich in diesem Film? Wir lernen Tim kennen, welcher die Nachricht bekommt, dass sein Vater Harry Goodman, ein hoch angesehener Polizist, verstorben ist. Sofort macht sich Tim auf in die Stadt Ryme City, um sich um die verbliebenen Wertsachen seines Vaters zu kümmern. In der Wohnung seines Vaters trifft er schließlich auf einen verwirrten Pikachu, mit welchem Tim auch wirklich kommunizieren kann. Pikachu hat seine Erinnerungen verloren, aber ist davon überzeugt ein Meisterdetektiv zu sein. Schließlich beschließt Tim dem verwirrten Pikachu zu helfen und gemeinsam versuchen sie herauszufinden ob Tims Vater nicht doch noch am Leben ist. Hilfe bekommen die beiden von der CNM-Praktikanting Lucy Stevens und ihrem Pokémon Enton.

Eine wirklich tolle Story, welche die 104 Minuten sehr gut gefüllt hat ohne das man das Gefühl hatte, er wäre viel zu langatmig. Vor allem konnte ich noch einiges über die Pokémon lernen. Der Cast war auch wirklich super und vor allem Pikachu mit der Stimme von Ryan Reynolds hat des Öfteren für einen lauten Lacher gesorgt, weil man dieses niedliche Wesen hat und dann seine lustige Stimme, welche viele ja nun aus den Deadpool filmen kennen. Sehr gut gefallen haben mit auch Justice Smith und Kathryn Newton, welche ich beide nun etwas besser noch kennenlernen durfte. Justice Smith kenne ich noch aus „Margos Spuren“ und „Jurassic World“ und ich hatte das Gefühl, in diesem Film war er irgendwie reifer und Erwachsener was zu seiner Rolle sehr gut gepasst hat, weil er sich so stark dagegen wert eine Bindung zu Pokémon aufzubauen, welche irgendwie noch zu seiner Vergangenheit gehören. Er hat nun eine Arbeit und ist damit zufrieden und dann kommt Pikachu und möchte sein gesamtes Leben umkrempeln. Für mich hat er die Rolle des Tim Goodman sehr gut gespielt und ich hoffe ehrlich gesagt darauf ihn in noch mehr Pokémon Filmen zu sehen.

Eine weitere positive Überraschung war für mich Kathryn Newton, welche ich hauptsächlich aus „Big Little Lies“ kannte und nun hat sie in diesem Film eine komplett andere Rolle gespielt und das zeigt auch wieder, wie Wandlungsfähig Schauspieler einfach sind. Zusammen haben die beiden ein sehr gutes Team abgegeben und auch ihr Pokémon Enton war eine sehr gute Ergänzung der kleinen Truppe. Um noch zwei weitere Größen des Films zu nennen haben mich Ken Watanabe (Godzilla, Inception) und Bill Nighy (Harry Potter, Fluch der Karibik) auch vollkommen überzeugen können.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Film trotz der fehlenden Jagd nach Pokémon unglaublich gut gefallen hat und damit besser als den meistern Kritikern. Ich denke auch, dass sich vor allem Fans von Pokémon sehr über den Film freuen werden, weil diese kleinen Wesen sehr lebendig aussehen und alles unglaublich gut gefilmt wurde. Mit viel Humor, Action und Spannung konnte mich „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“ also überzeugen und ich hoffe, dass sie es nicht nur bei dem einen Film belassen werden.

Habt ihr den Film schon gesehen oder wollt ihn euch ansehen? Habt ihr früher Pokémon gespielt oder seit ihr erst mit Pokémon Go den kleinen Wesen verfallen?

Eure Julia ♥

 

  1. Hallo liebe Julia 🙂

    Ich war tatsächlich noch nicht in dem Film, möchte ihn aber als großer Pokemon-Fan natürlich sehen. Kann deinem Fazit selbst nach dem Trailer bereits zustimmen: Allein wie die Pokemon animiert und zum Leben erweckt wurden, ist der Wahnsinn!

    Und auf deine Frage: nicht nur früher, ich spiele auch heute noch aktiv 😀

    Liebe Grüße
    Lisa

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